homolka_reist

e la nave va (domani)

Man soll ja nie unvorbereitet in ein Abenteuer gehen, wenn´s auch nur ein kleines ist, und ein recht komfortables dazu. Ein solches sollte das Land Rover Adventure Greece by Daios Cove werden, eine 5-Tage-Extravaganza auf Kreta, organisiert vom Daios Cove Hotel, einem Haus, welches gewohnt ist, seinen Gästen ordentlich was zu bieten.

Also habe ich mir mal unseren fahrbaren Untersatz näher angeschaut, den Land Rover Discovery Sport (auch ein recht langer Name…) Früher wusste man: Land Rover, robust, geländegängig, spartanisch, ehrlich. Nun, die Zeiten sind vorbei, der Land Rover muss ja heute auch einen Nachnamen tragen, ach ja, Defender soll er genannt werden, hab jetzt extra nachschauen müssen.

Egal. Ausgerechnet unter indischer Herrschaft präsentiert sich der Land Rover nun mit neuen, feinen Manieren, modernem Erscheinungsbild, ohne die alten Talente über Bord zu werfen. In den Geschmacksrichtungen Discovery und Discovery Sport macht er vor der Vorstadtvilla und dem Büro genau so gute Figur wie abseits befestigter Pfade.

Am Asphalt bringt er alles mit, was zügige Fortbewegung unterstützt, ausreichend Motorleistung ist im Fall des getesteten HSE SD4 Modells sowieso keine Frage, die Automatik auch sportlich ausgelegt, man wählt gerne den Eco Modus, dann schnalzen die Fahrstufen gleich weniger ambitioniert ein. Das führt zu flüssigerem Fahrstil, dass dabei auch weniger Sprit durch die Zylinder rinnt schadet auch nicht. Dabei fühlt sich der Land Rover auch gar nicht träge an, auch Spurwechsel zwecks Überholvorgang werden leichtfüssig absolviert, keine Spur vom Lastwagenfeeling vergangener Defender Zeiten.

Der Wagen dürfte ungefähr die alte Grösse aufweisen, im -ganz- alten hiess das bis zu 8 Passagiere, das schafft der junge natürlich nicht mehr. Doch die fünf, die er packt, reisen dafür deutlich entspannter. Nicht nur, weil der Discovery, trotz Sport im Nachnamen, erheblich komfortabler federt, auch das Platzangebot überzeugt. Hinten -also in der zweiten Reihe, ganz hinten längseits gibt´s nicht mehr- müssen sich auch langbeinige Passagiere nicht vor mehrstündigen Überstellungen fürchten, Igoumenitsa – Athen wird so zur gemütlichen Plauderei.

Das wird nämlich mein erster Einsatz auf der Tour, die Küste hinunter, mit Blick auf die Ionischen Inseln – herrlich! Auf Kreta werde ich dann nochmals die Off Road Tauglichkeit überprüfen, der erste Versuch am Leithagebirge war eher enttäuschend. Meine Erfahrung mit alten, dem „echten“ Landies, von 88 bis 130 hat mir da nicht viel geholfen. Bei denen hat man die Sperre reingewürgt, heute sollte das die Elektronik erledigen. Hat sie nicht, sicher ein Bedienungsfehler, der Instruktor kann mich ja dann gleich auf der Fähre instruieren.

Die Kollegen sind nämlich seit heut morgen unterwegs, ich mach noch schnell mein Interview mit Brunello Cucinelli, ein Philatropos wie er im Buche steht, also auch hier lässt mich Hellas nicht im Stich. E domani, la nave va….

 

Dieser Beitrag wurde am 2015/04/24 um 17:39 veröffentlicht und ist unter österreich, griechenland, ionische, italien, kreta, land rover adventure greece, perugia, roadmovie, umbria abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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