homolka_reist

Schnee? Ja, mit Blick auf´s Libysche Meer!

Liebe Freunde des griechischen Abenteuers, ich bin euch noch etwas schuldig. Nämlich Details unserer letzten Erkundungsfahrt. Hoffe, ihr seid noch dabei, das war nämlich eine ganz besondere Etappe, für manch Einen überhaupt der Höhepunkt der Tour.

Der Donnerstag der Land Rover Adventure Woche beginnt mit einer Fahrt in rasanter Formation nach Westen, auf der „Autobahn“ in Richtung Heraklion. Die Schnellstrasse wird zwar von den Griechen wie eine solche genutzt, bietet aber nur streckenweise die bei uns im Norden gewohnten Sicherheitsfeatures wie Mittelleitschienen und echte vier Fahrspuren. Macht aber nichts, hier im Süden lebt und fährt man toleranter, es wird ausgewichen und Platz gemacht, sogar unser Security Guide hat sich schon längst daran gewöhnt.

Dementsprechend beschwingt wechselten wir hinter der Hauptstadt auf das untergeordnete Strassennetzt, nach kurzer Verwirrung war die Marschkolonne wieder vereint, um sich gleich wieder offroad betätigen zu können. War zwar nur eine Baustelle, immerhin Gelegenheit genug für einen Defender, sich uns anzuschliessen. Ob wir auch das Schigebiet suchen würden, fragte der Beifahrer. Sachen gibt´s…

Nun, wir schraubten uns immerhin über steile Serpentinen durch Bergdörfer hinauf ins Ida Gebirge, es ist jedes Mal beeindruckend, wie man auf dieser Insel innerhalb weniger Kilometer von der Küstenebene plötzlich von hoch oben den Ausblick über Land und -mindestens- ein Meer geniesst. Aber während im Osten drüben hinter den Bergrücken die weiten, fruchtbaren Ebenen von Lasithi einladend grüssen, sieht man sich im Ida Gebirge verkarsteten Hängen gegenüber. Glücklich werden hier nur die Ziegen, selbst Schafen ist das Nahrungsangebot hier, so scheints, zu karg.

An einer markanten Abzweigung warten wir auf einer kleinen Weide auf das Geknatter des Hubschraubers, Christo kommt mit dem Filmteam heute von oben, siewerden uns bei der Überquerung des höchsten Abschnitts der Tour beschatten. Warum Luftaufnahmen ausgerechnet hier so lohnend scheinen merken wir auch gleich, oben auf der Passhöhe schiebt sich erstaunlicher Weise eine Gletscherzunge über den Asphalt! Tatsächlich hat man erst in der vergangenen Woche mit Caterpillarn eine Schneise hinein geschnitten, bis zu sechs Meter hoch ragen die eisigen Wände haarscharf neben den, auf eindeutigen Befehl der Guides eingeklappten, Rückspiegel auf. Deutlich leichter taten sich da jene unerschrockenen Touristen, welche auf eigene Faust das ewige Eis mittels Mietwagen flott durchmassen, dem kleinen Suzuki von Sunny Cars sei dank. Letzeren auch im Namen unserer Tour, grosszügige Sponsoren sollen schliesslich nicht ungenannt bleiben!

Der nächste Auftrag lautete Christos und die mit ihm vom Helikopter in der Wildnis ausgesetzte Chrisoulla aufzuspüren und an Bord zu nehmen. Wir trafen sie in einer Metzgerei in einem Dorf in der Nähe des Palastes von Phaistos an, frohen Mutes, was wahrscheinlich nicht nur an den Lyra-Klängen lag, welche der Metzger erklingen liess. Der es sich wiederum nicht nehmen liess, uns mit reichlich Eis für den Abend zu versorgen, den wir ja fern der Zivilisation und des elektrischen Stromes am Strand von Vathi verbringen sollten. Was dank Nikos, unserem Gastgeber, und bequemen Rollmatratzen von Coco-Mat auch prächtig gelingen sollte.

Genauere Details, soweit erinnerlich, gibt es demnächst hier zu lesen!

Dieser Beitrag wurde am 2015/05/15 um 07:26 veröffentlicht. Er wurde unter griechenland, kreta, land rover adventure greece abgelegt und ist mit , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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